Apple Mac: Desktop-PCs günstiger kaufen

iMac, Mac mini und Mac Studio: All-in-one, Mini-PC oder Workstation

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Tablet-Experte  Der Apple Mac Desktop-Ratgeber

Apple Mac Studio

Kompakte Power-Workstation

Der Mac Studio ist als erster Workstation-PC mit hauseigenem M1 Ultra-Chip zwischen Mac mini und Mac Pro positioniert. Der Mac Studio liegt Apple-typisch im oberen Preissegment, ist jedoch günstiger als der Mac Pro. Der Desktop-Mac hat ordentlich viel Leistung und rechnet noch schneller als die Basisversion des Mac Pro mit dem Server-Prozessor Intel Xeon W. Der Mac Studio ist einzigartig, äußerst sparsam, flüsterleise und für sein Volumen enorm leistungsfähig. Dabei nimmt das neue wuchtigere Gehäuseformat die Stilelemente des Mac mini auf und den Platz von gleich drei gestapelten Mini-PCs in Anspruch. Ähnlich leistungsstarke Workstation-PCs unter Windows oder Linux brauchen mehr Strom und sind meist deutlich klobiger und lauter. Das Spannendste am Mac Studio ist der neue M1 Ultra-Chip aus der eigenen Prozessorlinie. Der M1 Ultra besteht aus zwei M1-Max-Chips und verdoppelt so die Anzahl der CPU- und Grafikkerne, weshalb er auch zweimal so schnell auf seinen RAM-Arbeitsspeicher zugreifen kann. Audio- und Videoprofis profitieren bei aufwändigen Rechenaufgaben von den insgesamt 20 Kernen. Der M1 Ultra ist fast doppelt so schnell wie Pro und Max. Gängige Software verarbeitet der Mac Studio ebenso rasch wie Windows-PCs mit aktueller AMD- oder Intel-CPU. Office, Mailverkehr und Surfen erledigt der Mac Studio fast nebenbei.

iMac

Komplett-PC im Monitorformat

Wie bereits bei den Apple MacBooks gibt es den neuen iMac auch mit dem Apple-eigenen M1-Chip auf ARM-Basis. Der neue All-in-One-Rechner wirkt dank prozessorbedingtem Raumgewinn nun wie ein flacher Monitor und gleicht einem riesigen iPad mit Standfuß. Während die MacBooks Air und Pro sowie das neue iPad außer dem M1-Prozessor optisch nahezu unverändert blieben, wurde der iMac mit einem 23,5 Zoll großen 4,5k-IPS-Bildschirm und einem klangvollen Soundsystem ausgestattet. Der weiße Rahmen des leicht spiegelnden Displays erscheint etwas gewöhnungsbedürftig. Die neue Webcam bringt nun allerdings Full HD-Ausstattung statt 720p Auflösung wie beim Vorgänger mit. Die Performance des Komplettsystems entspricht den M1-Benchmarks der neuen MacBooks. Der iMac-Monitor ist in bunten Gehäusefarben erhältlich, lässt sich allerdings weiterhin nur kippen. Mit einer optionalen Bluetooth-Tastatur und Funkmaus bleibt der Desktop ohne jegliche Kabelage repräsentativ.Das Beste aus beiden Welten bekommt, wer auf einem refurbished Intel-iMac parallel zum macOS-Betriebssystem via Boot Camp zusätzlich Windows installiert.

Mac mini

Lautlos und platzsparend

Der Mac mini ist der Inbegriff des Mini-PC und obgleich Apple nicht der erste Anbieter dieser Gerätekategorie war, zeigen sie seit Jahren eindrucksvoll, was man aus dem Konzept machen kann. Der Mac mini ist aktuell mit eigenem M1-Prozessor in nahezu unverändertem Gehäuse erhältlich. Wie bei aktuellen Notebooks entfällt inzwischen das optische Laufwerk. Das Gehäuse ist zwar deutlich größer als Mini-PCs von Mitbewerbern, allerdings integriert Apple auch gleich die Stromversorgung mit ins Gehäuse, die bei der Konkurrenz als klobiges externes Netzteil unterm Schreibtisch oder hinterm Monitor versteckt werden muss. Vorteil des aktuellen Mac mini ist dessen starke M1-CPU und sein besonders leiser und sparsamer Betrieb. Nachteile beim Mac mini: In der Einstiegspreislage gibt es nur 8GB RAM Arbeitsspeicher, 16GB sind schon das Maximum und zumal alles fest verlötet ist, kann nachträglich nichts mehr aufgerüstet werden. Obgleich die Preise für Speicherplatz allgemein fallen, sind Mac mini mit größerer SSD relativ teuer. Unser Tipp: Bei Bedarf einen externen Speicher per USB dranhängen. Die Testerfahrungen unserer Redaktion bestätigen den lautlosen Betrieb und eine unauffällige Platzierung.

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