Premium-Notebooks ☝️ mit AMD-Ryzen-Prozessor

Nachdem wir vor einiger Zeit Notebooks mit Intel-Prozessoren näher beleuchtet haben, wenden wir uns in diesem Beitrag dem anderen großen Chipfertiger AMD zu.

Am besten Sie vergessen zunächst alles, was Sie vielleicht bislang über Mobilprozessoren von AMD gehört haben. Denn seit Ryzen hat bei AMD eine neue Zeitrechnung begonnen. Derzeit mischt AMD den Notebook-Markt mächtig auf. Nach den Erfolgen bei Chips für Desktop-PCs setzt AMD mit seinen Ryzen-CPUs auch bei Notebooks neue Maßstäbe und schickt sich an, mit neuen Mobilprozessoren am Notebook-Thron von Intel zu rütteln. AMD konnte inzwischen seine Fertigungsprozesse sowie Prozessor-Architektur weiter optimieren. Nachdem über einen längeren Zeitraum hinweg die Intel 7 und 9 den Takt vorgegeben haben, hat AMD mit seiner Ryzen 7 4000er Serie für Aufsehen gesorgt und mit 6 und 8 CPU-Kernen für einen ähnlichen Performanceschub gesorgt, wie seinerzeit Intel mit dem Quantensprung seiner Quad-Cores der 8. Core-i-Generation.

Die Ryzen 4000-Serie ist dabei, für AMD wertvolle Marktanteile im Laptop-Markt hinzu zu gewinnen. Die Prozessorleistung ist  außergewöhnlich hoch, was den Ryzen Prozessor absolut konkurrenzfähig zu den Intels macht. Grundsätzlich liegen AMDs mobile Quadcore-Prozessoren auf dem gleichen Leistungsniveau mit Intels Vierkernern. Wenn es das Budget zulässt, empfehlen wir beim Notebook-Kauf entweder einen Intel-Prozessor ab der achten Generation aufwärts mit vier CPU-Kernen. Oder bei einem Laptop mit AMD-Prozessor einen Ryzen der Serien 3000, 4000 oder 5000 mit vier, sechs oder gar acht Kernen. Bereits mit einem Ryzen 3000-Quadcore wie z.B. dem Ryzen 5 3200,3500 oder 4300 kommt man für Alltagsaufgaben im Homeoffice schon prima zurecht. Für anspruchsvolle Aufgaben wie Softwareentwicklung oder Konvertieren von RAW-Aufnahmen empfehlen wir einen Ryzen 5 oder 7 4500. Die Achtkerner 4700, 4750 und 4800 überzeugen mit überragender Rechenleistung. Unsere Notebook-Empfehlungen mit diesen CPUs finden Sie am Ende dieses Beitrags.  

Aus dem AfB-Notebook-Programm haben wir beispielhaft fürs Portrait das Lenovo Yoga Slim 7 ausgesucht, das es sowohl mit AMD- als auch als Schwestermodell mit Intel-CPU gibt.

Lenovo Yoga Slim 7

Kompaktes Premium-Notebook mit AMD-Achtkerner

Beim 14 Zoll großen Yoga Slim 7 handelt es sich um ein Ultrabook der oberen Mittelklasse. Die hier getestete Version mit dem AMD-Chip 4800U ist ein wertiges Premium-Notebook. Während der Name „Yoga“ die Assoziation eines zum Tablet umklappbaren Convertible wecken könnte, entpuppt sich das Yoga Slim 7 „Slate Grey“ mit dem schiefergrauen, fingerabdruckunempfindlichen Aluminiumgehäuse, der Webcam-Notch, den vertikal ausgerichteten Lautsprechern und der stabilen Konstruktion vielmehr als IdeaPad konventioneller Bauart.

Aufgrund der äußerst beeindruckenden Leistungswerte von AMDs Top-Prozessor Ryzen 7 4800U bewegt sich das 14 Zoll-Subnotebook auf Augenhöhe mit den aktuellen Intels. Lenovo hat das System komplett neu entwickelt, um das volle Potential der 8-Kern-CPU auszuschöpfen und demonstriert eindrucksvoll, was Ultrabooks mit AMD-Chip leisten können.

Das verbaute AMD Ryzen 7 4800U-Topmodell ist ein Octa-Core Mobilprozessor für flache, leichte Ultrabooks. Die CPU hat beeindruckende acht Zen-2 Kerne, welche im Turbomodus mit bis zu 4,2 GHz getaktet werden und 16 Threads unterstützen, die alle zusammen nur zwischen 15 und 25 Watt ziehen. Aufgrund der außergewöhnlichen Rechenleistung der CPU ist der Slim 7 geeignet für anspruchsvolle Anforderungen. Wer Videos oder Fotos bearbeitet, dem kommt das Ryzen-Kraftpaket mit integrierter Grafikeinheit zugute, denn hierfür braucht es keine dedizierte Grafikkarte mehr! Hierbei bleibt das Lenovo angenehm kühl und leise.

Die ausgewählten Komponenten halten den Energieverbrauch gering. Das energieeffiziente Panel und der stromsparende LPDDR4-Speicher ermöglichen lange Akkulaufzeiten. Neben zwei dockingtauglichen USB-C-Buchsen bietet das Slim 7 einen HDMI-Ausgang und zwei USB-A-Anschlüsse. Die beleuchtete Tastatur überzeugt mit angenehmem Hub und Klickgeräusch. Wenn wir uns von Lenovo etwas wünschen dürften, dann wäre dies vielleicht ein zweizeiliger Cursortastenblock und ein MicroSD-Kartenslot mit USB-3.0-Geschwindigkeit.

Unser Kollege Philipp hat das Gerät auf Herz und Nieren getestet. Sein persönliches Fazit sehen Sie in unserem Video. Update: Kurz nach Veröffentlichung des Artikels war das Gerät mit dem Ryzen 4800 bereits vergriffen. Unser Tipp: Das Slim 7 gibt es auch mit Intel-Chip. Falls gerade nicht am Lager, immer mal wieder reinschauen und aktuelle Verfügbarkeit prüfen!

 

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