Gebrauchte Mini-PCs
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Die Anforderungen an einen Mini-PC
Ein gebrauchter Mini-PC z.B. als Mini Computer fürs Homeoffice sollte möglichst klein, sparsam und leise sein. Wenn man stets am gleichen Ort arbeitet, kein CD-Laufwerk oder eine steckbare Grafikkarte braucht und den Rechner nach der Arbeit auch nicht wegräumen muss, kann ein platzsparender Mini-PC eine vollwertige, stationäre Notebook-Alternative sein.
Taugt ein Thin Client als Mini-PC?
Auch ein ursprünglich bewusst abgespeckter und nur zum Anzapfen von Servern konzipierter Thin Client kann ein unfassbar günstiger und durchaus alltagstauglicher Mini-PC sein – nachdem ihn afb wiederaufbereitet und mit 16GB Arbeitsspeicher sowie Windows 11 ausgestattet hat. Für alle Web- und leichten Büroanwendungen, die auch ohne Höchstleistung eines Prozessors auskommen.
Einsatzbereiche gebrauchter Mini-PCs
Ein gebrauchter Mini PC bietet mit einem getrennt positionierten, großen Bildschirm, einer USB-Tastatur und einer kabellosen Maus eine ergonomische Lösung für typische Büroaufgaben. Auf dem Schreibtisch platziert, bietet ein Mini-PC komfortablen Zugang zu den Anschlüssen an der Gehäusefront. Wenn es etwas schicker sein soll, kann ein Mini-PC mithilfe einer VESA-Halterung auch unauffällig hinter dem Monitor verschwinden und kann so einen all-in-one-PC ersetzen. Ein Mini-PC liefert trotz seiner kompakten Größe eine vergleichbare Rechenleistung wie ein Notebook und ist in der Regel sogar günstiger.
Der Apple MacMini
ist zwar etwas größer, dafür ist das Netzteil bereits direkt ins Gehäuse integriert!
Die Leistung von refurbished Mini-PCs
In Mini-PCs arbeiten Notebook-Prozessoren und deren CPU-Leistung lässt sich etwas besser einschätzen als bei Notebooks, zumal diese abhängiger vom Kühlkonzept des Herstellers und der Wechselwirkung mit weiteren Geräte-Komponenten sind. Das Kühlsystem eines Mini-Computers ist für Dauerlast sogar besser geeignet als ultraflache Notebooks, weil deren Lüfter die Wärme effizienter ableiten können und die Leistung später und seltener drosseln müssen. Die Gehäusegröße, Lautstärke und Performance sind auch bei Mini-Pcs die limitierenden Faktoren. In Mini-PCs werden außer für Gaming, weil es keinen Platz für eine Grafikkarte hat, für zahlreiche Einsatzbereiche alle Stärken von Notebooks-Prozessorenen eingesetzt.
FAQ
Antworten auf die meistgestellten Mini-PC-Fragen
In den meisten Mini-PCs arbeiten fest installierte Mobilprozessoren. Daher gilt es wie bei Notebooks, bei der Prozessorleistung künftige Anforderungen gleich mit zu berücksichtigen, zumal die CPU bei steigendem Anspruch nachträglich nicht aufgerüstet werden kann. Wenn das Budget es hergibt, ist es deshalb ratsam, sich vorausschauend für einen Computer mit einem etwas stärkeren Intel Core i5- bzw. AMD Ryzen 5-Chip statt eines schwächeren Core i3 bzw. Ryzen 3 zu entscheiden.
Wer für spezielle Anwendungen viel Arbeitsspeicher braucht, hat mehr Nachrüstmöglichkeiten als bei einem Laptop. Wie bei Notebooks empfehlen wir, einen Mini-Rechner mit mindestens 8 Gigabyte oder besser 16GB RAM Arbeitsspeicher zu konfigurieren. SSDs können, außer bei Apple, auch später noch erweitert werden, denn die Preise für Speicherplatz sinken stetig. Wer heute noch nicht so viel SSD-Speicher braucht, wird bei steigendem Bedarf in einem Jahr voraussichtlich mehr Speicherplatz fürs Geld bekommen.
Zahlreiche Mini-PCs haben Platz für 1-2 SATA-SSDs mit bis zu 4 Terrabyte Speicherplatz, moderne PCI-Steckplätze für besonders flache M.2-SSDs sowie RAM-Riegel mit bis zu 64GB Arbeitsspeicher. Vergleichbares gibt es im Notebookbereich nur bei Mobile Workstations für mehrere Tausend Euro.
Weil Mini-PCs ohne einen Akku auskommen, kann der Platz für einen effizienten Lüfter genutzt werden, weshalb sie in der Regel leiser arbeiten als Notebooks. Vielschreibern ist beim konzentrierten Bearbeiten von Office-Aufgaben ein lautloser Betrieb wichtig. Wer für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Mailverkehr keine Prozessor-Höchstleistung unter Dauervolllast benötigt, findet mit einem lüfterlos (passiv) gekühlten Mini-PC ein lautloses und sparsames Arbeitsgerät. Wenn man für Grafik, Bild- und Videobearbeitung etwas mehr Leistungsreserven braucht, greift man zu einem aktiv gekühlten Mini-PC mit großem Lüfter, der die Abwärme möglichst leise aus dem Gehäuse befördert, noch bevor der Rechner merklich die Taktfrequenz und damit seine Leistung drosselt. Denn auch hier gilt: Die Wärme muss aus dem Gehäuse, sonst wird es laut.
Wie Notebooks suchen auch Mini-PCs nach einem gelungenen Kompromiss zwischen Leistung, Geschwindigkeit, Gehäusegröße, Lautheit und Stromverbrauch. Seit Intel und AMD die Leistungsaufnahme von Mobilprozessoren nicht mehr auf 15 oder 45 Watt limitieren, verfügen die PC-Hersteller innerhalb einer definierten Bandbreite der jeweiligen TDP- (Thermal Design Power) Leistungsklasse über einen wesentlichen Gestaltungsspielraum, die Performance ihrer Geräte über die Abstimmung der Kühlung zu beeinflussen. Mit dem Setup des Kühlsystems als entscheidender Stellschraube sorgen die Mini-PC-Hersteller für eine ausgewogene Gesamtperformance: klein, schnell, leise, sparsam.
Die Minis der großen Büro-PC-Hersteller Fujitsu, HP, Dell oder Lenovo bieten eine vergleichbare Leistung wie deren Business Notebooks und können dank ihrer Gehäusegröße direkt unter dem Monitor platziert oder per VESA-Halterung unauffällig dahinter montiert werden. Der Lenovo-Mini-PC Think Centre Tiny verfügt als typischer, kompakter Bürocomputer über genügend abrufbare CPU-Leistung, eine perfekt abgestimmte Kühlung, ein nervenschonendes Lüfter-Ansprechverhalten, geringes Betriebsgeräusch unter Rechenlast in Kombination mit einem großzügig konfigurierbaren Arbeitsspeicher für viele Browsertabs.